In Graz, Österreich, wurde über einen Zeitraum von einem Jahr zweiwöchentlich an verschiedenen Standorten der Bakteriengehalt in der Luft, die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur gemessen. Der Bakteriengehalt wird dabei durch eine Anlage bestimmt, welche durchströmende Luft in sechs feiner werdenden Stufen filtert und auf jeder Filterstufe kleinere Bakterien zurückhält. Die einzelnen Filterstufen bestehen aus Petrischalen, in denen die Anzahl der koloniebildenden Stämme (cfu) gezählt wird. Auf den ersten drei Stufen werden Partikel zurückgehalten, die üblicherweise in der Nase, im Rachen oder in der Luftröhre aus der Atemluft gefiltert werden. Die folgenden Stufen 4-6 wirken auf kleine Mikroorganismen, die in die Lunge eingeatmet werden können.