Unter Datenmodellierung versteht VerbaAlpina die theoretische Entwicklung einer Gliederung von zunächst unstrukturiertem Datenmaterial. Im Wesentlichen geht es dabei um die Definition von sog. Entitäten, also einer Klasse von digitalen Einzelobjekten, denen eine bestimmte Art und Anzahl von Attributen (= Eigenschaften) gemeinsam ist. Ausschließlich diese Attribute sind für die inhaltliche und funktionale Bestimmung der Objekte relevant. Im Zuge der Datenmodellierung erfolgt auch die Festlegung der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Entitäten.
Von der Datenmodellierung sind zu unterscheiden die Datenstrukturierung und das Datenformat. Mit Datenstrukturierung ist die konkrete Anwendung des theoretischen Datenmodells auf einen Datenbestand gemeint, als deren Ergebnis eine strukturierte Repräsentation der Daten etwa in Gestalt einer oder mehrerer Tabellen vorliegt. Ein strukturierter Datenbestand kann wiederum in unterschiedlichen Datenformaten abgebildet werden (z.B. in Tabellenform = relationales Datenformat, XML-Format usw.), wobei häufig eine Transformation von einem in ein anderes Format möglich ist.
s. auch Relationales Datenmodell