Im deutschsprachigen Alpenraum stellt Kuh den alleinigen Bezeichnungstyp für das Konzept WEIBLICHES RIND dar. Im goh. ist er als kuo seit dem 8. Jahrhundert belegt und tritt auch im gmh. in fast unveränderter Form auf (vgl. DWB s.v. Kuh). Das Wort ist vermutlich onomatopoetisch motiviert (vgl. DWDS s.v. Kuh), denn der zu Grunde liegende Stamm findet sich auch in anderen indogermanischen Sprachen (gr. βοῦς f./m. ; air. ; kymr. bu, buw, buyn) und hat darüber hinaus Anklänge in anderen Sprachfamilien (vgl. Kluge s.v. Kuh).