noch unfertig; wikidata fehlt auch
Schon allein aufgrund klimatischer Bedingungen ist das Vorkommen der Zirbelkiefer (
lat. Pinus cembra) auf ein höhergelegene Gebiete beschränkt. Dementsprechend beschränken sich dialektale Bezeichnungen für diesen Baum nur auf sein Verbreitungsgebiet.
Die meisten etymologischen Erklärungsversuche verweisen auf ein
gmh. zirben 'sich im Kreis drehen, wirbeln', jedoch wird das Benennungsmotiv nicht erläutert. Zwar wird bemerkt, dass
Zirbel ursprünglich eine Bezeichnung für einen Fichtenzapfen war und es in Folge einen Übertrag auf den ganzen Baum gegeben haben muss (
vgl. DWB:
s.v. Zirbel; EWBD:
s.v. Zirbel), dennoch erscheint der Bezug auf 'wirbeln' immer noch unwahrscheinlich, da die Motivation einer Benennung nach . Wahrscheinlicher ist hier durchaus, dass das Wort wohl einen vorrömischen Ursprung hat, denn auch der
lat. cembra ist nur die latinisierte Form des italienischen Worttyps (
vgl. DELI:
s.v. cémbro;
Marzell 1963).
Die bairische Form
Zirm ist bereits in dieser Schreibweise in Schmellers Bayerischen Wörterbuch zu finden und
Kluge Zirbel(kiefer)
Zwirn
zwirbeln
twirl
zirben
zirbelwind
https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Verein-Schutz-Alpenpfl-Tiere_28_1963_0107-0111.pdf
http://www.treccani.it/enciclopedia/cembro/
https://www.dwds.de/wb/Zirbel
http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GZ07085#XGZ07085
Marzell, Heinrich (1963): Zirbe und Bergkiefer in der alpenländischen Namengebung, online, in: Jahrbuch des Vereins zum Schutze der Alpenpflanzen und -Tiere, 107–111
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