Neben dem Worttyp Beil (gem.) im Westen bilden im Osten des deutschsprachigen Untersuchungsgebietes Crowd-Belege zum Typ Hacke die Mehrheit bei der Bezeichnung des Konzepts AXT. Interessant dabei ist, dass diese sich wohl dialektspezifisch verteilen. Die AXT wird im alemannischen Teil durch Belege zum lexikalischen Typ Beil repräsentiert, während der Typ Hacke (gem.) im bairischen Teil des Erhebungsgebietes zu finden ist. Im tirolischen Galtür, einem Ort an der Grenze vom deutschsprachigen hin zum romanischen und als Übergangsort zwischen bairischem und alemannischem Untersuchungsgebiet finden sich sogar beide Bezeichnungen.

Laut Kluge ist Hacke eine Instrumentalbildung zum Verb hacken (vgl. Kluge s.v. Hacke). Der Typ beschränkt sich auf die westgermanischen Sprachen (ahd. hackōn, mnd. hakken, mhd./mnl. hacken, nl. hakken, aengl. -haccian, eng. to hack) (vgl. DWDS s.v. hacken). Hacke als Bezeichnung des Konzepts HINTERER TEIL DES FUSSES fehlt im Oberdeutschen sowie im Mittelhochdeutschen, ggf. aus dem Grund, dass dort die Bezeichnung Ferse verwendet wird.