Im deutschsprachigen Alpenraum stellt
Kuh den alleinigen Bezeichnungstyp für das Konzept WEIBLICHES RIND dar. Im
goh. ist er als
kuo seit dem 8. Jahrhundert belegt und tritt auch im
gmh. in fast unveränderter Form auf (
vgl. DWB s.v. Kuh). Das Wort ist vermutlich onomatopoetisch motiviert (
vgl. DWDS s.v. Kuh), denn der zu Grunde liegende Stamm findet sich auch in anderen indogermanischen Sprachen (gr.
βοῦς f./
m. ; air.
bó; kymr.
bu,
buw,
buyn) und hat darüber hinaus Anklänge in anderen Sprachfamilien (
vgl. Kluge s.v. Kuh).
Grimm, Jacob/ Grimm, Wilhelm (1854-1961): Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Leipzig, Hirzel
LinkBerlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.) (2004-): Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin
LinkSeebold, Elmar (2012): Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin, DeGruyter
Althochdeutsch (ISO 639-3)
Mittelhochdeutsch (ISO 639-3)
vergleiche
lat. sub voce (
deu. unter dem Stichwort)
Latein (ISO 639-3)
Substantiv
Deutsch (ISO 639-3)
Femininum
Maskulinum