Dieser Basistyp geht auf eine lat. Bezeichnung des Konzepts TUCH zurück (vgl. Georges s.v. pānnus), die sich in dieser Bedeutung auch im ita. erhalten hat (vgl. Treccani s.v. panno). Die Entwicklung der Bedeutung ‘Haut, Schicht, die sich auf der Oberfläche einer Flüssigkeit bildet, wenn sie abkühlt oder an der Luft stehen gelassen wird’ ist leicht nachzuvollziehen. So erklären sich auch ita. pannafur. pane ‘Rahm, Sahne’, denn der Rahm setzt sich auf der Milch wie eine Decke ab, wenn man sie einfach stehen lässt (vgl. DELI 4: 871, Treccani s.v. panna mit der Verbalableitung pannare 'Rahm absetzen'). Eine analog motivierte Metapher findet sich im Fall von tēla.