Dieser Basistyp wird nur durch einen morpho-lexikalischen Typ repräsentiert:
Das zu Grunde liegende
lat. capanna ist laut
FEW 2, 244-246
s.v. capanna nur ein einziges Mal (bei
Isidor) belegt; "sein Ursprung ist dunkel" (
FEW 2, 244
s.v. capanna). Die Formen mit
-m- bilden eine alpine Variante (
vgl. DRG 3, 236-239
s.v. chamona). Zur Semantik der
roh. Formen heisst es: "In der Bedeutung 'Hütte, einfaches, armseliges Haus' nimmt das heute literarisch gefärbte
camona eine Mittelstellung ein zwischen fam.
baita DRG 2, 76
s.v. baita) 'Baracke, verfallenes Haus, schlechte Hütte' und
teja 'Hütte, Senn-, Alphütte' (
vgl. auch
fögler (239))."
Wartburg, Walter (1922-1967): Französisches etymologisches Wörterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden
LinkDe Planta, Robert/ Melcher, Florian/ Pult, Chasper/ Giger, Felix (1938
ff.): Dicziunari Rumantsch grischun, Chur, Inst. dal Dicziunari Rumantsch Grischun
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