Dieser Basistyp "ist als Ortsname und Appellativum über ein weites Gebiet in den westl. Mittelmeersprachen verbreitet" (
FEW 2, 51,
s.v. kala). Er ist wohl vorindogermanisch und scheint ursprünglich eine Geländebezeichnung mit der Bedeutung 'geschützte Stelle' gewesen zu sein. So erklärt sich
cala 'Bucht' im Italienischen (z.B. Sizilianisch) und im Iberoromanischen (
vgl. FEW ebd.). Im Untersuchungsgebiet von
VA liegt die Basis auch dem Namen der
Val Calanca, einem Seitental des Misox/Misocco, zu Grunde.
Wartburg, Walter (1922-1967): Französisches etymologisches Wörterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden
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