Dieser Basistyp führt eindeutig auf das Lateinische zurück; vgl. Georges s.v. tēla 'Gewebe'. In diesen Bedeutungen existieren im gesamten romanischsprachigen Gebiet Kognaten, so ron. teară ‘Webkette’, ita. tela ‘Gewebe’, pms. teila, fra. toile, roh. (engadinisch) taila, fur. tele, spa. tela oder por. teia. Neben seinen ursprünglichen Bedeutungen hat tēla noch einige speziellere entwickelt, wie ‘Haut, Hülle’. Die erwähnten metaphorischen Ableitungen 'HAUT AUF DER MILCH, RAHM' sind auf der Karte von tela schön zu sehen; sie finden sich auch andernorts, wie zum Beispiel altprovenzalisch teleta ‘PEAU QUI SE FORME SUR LE LAIT CUIT’ oder mazedorumänisch teară ‘HAUT AUF DER MILCH’ (vgl. FEW s.v. tēla 13/1: 158-162 und REW 8620 s.v. tēla). Eine analog motivierte Metapher ist *nīta.