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	<title xml:lang="de">Promotionsstudie: Phonembasierte Strategien beim Erlernen neuer Wörter vor und nach dem Vokabelspurt</title>
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		<givenName>Veronika Gerda</givenName>
		<familyName>Gacia</familyName>
		<nameIdentifier nameIdentifierScheme="ORCID" schemeURI="https://orcid.org/0000-0002-6753-7481">0000-0002-6753-7481</nameIdentifier>
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	<description xml:lang="de" descriptionType="Abstract">Das Forschungsfeld der Phonologie birgt besonders im Hinblick auf den Kindspracherwerb faszinierende Themen und Fragestellungen. Insbesondere die Untersuchung von Konsonanten und Vokalen in Hinblick auf ihre speziellen Eigenschaften und daraus folgend ihre Funktion im Spracherwerbsprozess interessiert mich hierbei sehr. Die Annahme, dass Konsonanten aufgrund ihrer hohen Distinktivität grundlegend mit dem Aufbau des mentalen Lexikons in Verbindung gebracht werden können, Vokale hingegen – zugrunde liegt hier zentral die vokalische Harmonie – eher grundlegend für die Syntax einer Sprache erscheinen (Bonatti et al. 2005), (Nespor et al. 2003), bildet die theoretische Grundlage zu einer Vielzahl an Sprachstudien. Basierend auf der Annahme, dass Konsonantenphoneme eine tragende Rolle beim Aufbau des mentalen Lexikons spielen, gibt es einige Studien, welche mit Kindern im Kleinkindalter durchgeführt wurden und auf die kontrastierte Untersuchung von vokalischen und konsonantischen Reizen eingehen. Beispielhaft zu nennen sind hier die Untersuchungen von (Nazzi und New 2007), die zeigen konnten, dass Kinder im Alter von 20 Monaten in der Lage sind, gleichzeitig zwei noch unbekannte Wörter zu lernen, welche sich in einem Konsonantenphonem unterscheiden, sie aber im selben Versuchsaufbau an der Aufgabe scheitern, wenn sich die zu lernenden Wörter in einem Vokalphonem unterscheiden. Dass Konsonanten demzufolge eine relevantere Rolle im Aufbauprozess des mentalen Lexikons einnehmen, ist hochinteressant und zudem eine Erkenntnis, die auch in der Frühförderung zur Unterstützung des Spracherwerbsprozesses noch vermehrt eingesetzt werden könnte. Besonders der Sprachentwicklungszeitraum zwischen dem 18. Und dem 24. Monat, in welchem Kinder den Entwicklungsprozess des sogenannten „Vokabelspurt“ durchlaufen und täglich bis zu 10 neue Wörter erwerben können (vgl. Kany und Schöler 2010), ist hinsichtlich der Bedeutung von Konsonantenphonemen für den Erwerb neuer Wörter interessant. Aus derzeitigen Studien kann aktuell nicht geschlossen werden, ob Konsonantenphoneme gerade in diesem Stadium eine besondere verstärkende Rolle einnehmen, oder ob der Effekt der besseren Merkbarkeit von Wörtern mit distinktiven Konsonantenphonemen vor und nach dem Vokabelspurt unterschiedlich stark auftritt. Neben theoretischer Grundlagenforschung und einem breiten Überblick über die aktuelle Studienlage zum Thema soll dieses Promotionsprojekt den aktuellen Forschungsstand somit um eine Studie aus dem deutschen Sprachraum ergänzen und dabei die Sprachentwicklungsspanne vom Sprechbeginn kurz nach dem ersten Lebensjahr (vgl. Zsiga 2013) bis zum Alter von 2,5 Jahren abdecken.</description>
	<description xml:lang="de" descriptionType="Methods">Die Daten wurden bei einer longidutinalen Testreihe mit 23 Proband*innen erhoben, die in Hausbesuchen an einem Testaufbau mit namensbasierten Kategorisierungsaufgaben teilnahmen. Der genaue Versuchsaufbau ist in der zugehörigen Dissertationsschrift in Kapitel 6 nachzulesen.</description>
	<description xml:lang="de" descriptionType="TechnicalInfo">Die Daten sind in vier Kategorien untergliedert: &quot;Datenauswertung mit R&quot;, &quot;Datenerfassung&quot;, &quot;Datensatz soSciSurvey Urnenziehung Stimuli&quot; und &quot;Formant Analyse&quot;. Diese vier Datenpakete können als unabhängig voneinander betrachtet werden, denn sie beziehen sich jeweils auf einen anderen Arbeitsabschnitt innerhalb der Dissertationsarbeit. Die Daten im Ordner &quot;Datenauswertung in R&quot; enthalten anteilig auch die Daten aus dem Ordner &quot;Datenerfassung&quot; in aufbereiteter Form als separate txt-Dateien. Hier liegt auch die R-Datei mit allen berechneten ststistischen Tests und dem Code für die Erzeugung aller Grafiken in Kapitel 7 der Arbeit. Der R-Code ist dort beschreibend kommentiert. Diese Daten können für eine Replikation der Studienergebnisse mit R oder auch für anderweitige Auswertungen mit R genutzt werden. Im Ordner &quot;Datenerfassung&quot; ist die Tabelle der erhobenen Testdaten in Excel abgelegt. Im Ordner &quot;Datensatz soSciSurvey Urnenziehung Stimuli&quot; liegt die Dokumentation der Stimulusziehung für die Zusammenstellung der einzelnen Testreihen, die mit dem Umfragetool soSciSurvey via Urnenziehung durchgeführt wurde. Die Daten liegen dort in den Formaten csv und xlsx. Der Ordner &quot;Formant Analyse&quot; enthält jene Dateien im wav- und txt-Format, welche im Web-Tool &quot;Formant-Analysis&quot; (https://clarin.phonetik.uni-muenchen.de/BASWebServices/interface/FormantAnalysis) aus der Gruppe der &quot;BAS Web-Services&quot; für die Formantenanalyse genutzt wurden. Enthalten sind die Dateiformate .csv, .R, .txt, .wav, .xlsx</description>
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